Bühl zieht Bilanz
Andreas Bühl im Landtag

In der letzten Woche eines politisch durchaus turbulenten Jahres blickt Landtagsabgeordneter Andreas Bühl (CDU) auf die geleistete Arbeit zurück. Thematisch bestimmte erneut die Gebietsreform die Landes- und Kommunalpolitik. Zum Ende des Jahres kam mit der Einbringung des Schulgesetzes durch Rot-Rot-Grün ein neues streitbares Thema in den Landtag. „Thüringen braucht kein neues Schulgesetz, welches das gesamte Bildungssystem in den kommenden Jahren in massive Unruhe versetzt. Um die Probleme an den Schulen tatsächlich zu lösen, braucht es stattdessen ein umfangreiches Maßnahmenpaket, dass die Attraktivität des Lehrerberufs erhöht, auf mehr Ausbildung und Einstellung setzt und die Einstellungsverfahren deutlich beschleunigt.“, schätzte Bühl als Mitglied des Bildungsauschusses für seine Fraktion ein.

Wie bereits in den vergangenen Jahren fasste der Landtagsabgeordnete für den südlichen Ilm-Kreis seine Arbeit in 2018 mit ein paar Zahlen zusammen. Insgesamt habe er in diesem Jahr über 350 Schüler im Landtag aus den verschiedensten Schulen sowie weitere Besuchergruppen zu Gast gehabt. Auch Vorträge zu Demokratie und Europa an Schulen habe es wiedergegeben. Es sei gelungen Unterstützungsmittel für Vereine in der Region in Höhe von 46330 Euro vom Land zu akquirieren, sagte der Landtagsabgeordnete. „Dies ist eine wesentliche Hilfe und Anerkennung für die Arbeit vieler Ehrenamtlicher, die ich gern unterstütze. Hierfür danke ich noch mal ausdrücklich den Ministern, die dem jeweils zugestimmt haben. Für das nächste Jahr haben wir bereits wieder einige gute Projekte in Vorbereitung.“, so Andreas Bühl.

Auch aus seiner eigenen Förderkampagne „Bühl fördert“ habe er in diesem Jahr 3000 Euro für Vereine zum Beispiel anlässlich Vereinsjubiläen ausgegeben. Weiter gab es unzählige Vereins- und Firmenbesuche sowie Vor-Ort-Termine bei Veranstaltungen und zwanzig seiner Bürgerinfostände im südlichen Ilm-Kreis. Daraus resultierten auch eine ganze Reihe an Fragen und Gesuchen an die Landesregierung. Allein 29 sogenannte kleine Anfragen hat Bühl in diesem Jahr gestellt. Dazu kommen neun mündliche Anfragen, die direkt in der Landtagssitzung behandelt werden. Hier kümmerte sich der Abgeordnete zum Beispiel um Fälle des Stundenausfalls an Schulen im südlichen Ilm-Kreis. Gute 40-mal trat Bühl außerdem zu verschiedensten Sachthemen in diesem Jahr an das Rednerpult im Thüringer Landtag.

„Auch im kommenden Jahr hat für mich vor allem die Hilfe und Unterstützung der Menschen im südlichen Ilm-Kreis mit ihren Anliegen sowie des Ehrenamtes, der Kommunen und der Wirtschaft die höchste Priorität. Mein Antrieb ist, an einer guten Zukunft für unsere Region mit den Herausforderungen des kommenden Jahres mitzuarbeiten.“, fasste Bühl sein Wirken zusammen.